Kalifornien reanimiert Netzneutralität, Trump-Regierung ist stinksauer

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[o1] Link am 01.10. 09:27
+35 -
"der Westküstenstaat hat so genannte "Zero-Rating"-Angebote untersagt"
Richtig so!
[re:1] New_world_disorder am 01.10. 10:05
+ -32
@Link: Das werden Nutzer solcher Angebote anders sehen, denen wird das nämlich genommen, weil irgendwelche fanatischen Idealisten wegen dem nicht ruhig schlafen können.
[re:1] Link am 01.10. 10:07
+7 -
@New_world_disorder: Diesen fanatischen Idealisten werden sie noch irgendwann dankbar sein, dass sie nicht nur zwischen 2-3 Anbietern der Inhalte zu irrsinnigen Preisen wählen können. Wenn Zero Rating ohne jegliche Hürden für alle Anbieter gelten wurde, könnte man darüber diskutieren, ob das so OK ist, alles andere spielt nur den wenigen großen in die Karten.
[re:1] New_world_disorder am 01.10. 10:13
+ -18
@Link: Die Leute wollen aber nicht irgendwann Netflix unterwegs schauen , sondern jetzt. Im Jetzt geben die Tarife das aber nicht her. Dieses Zero Rating wer eine Zwischenstufe zu irgendwann kommenden echten, bezahlbaren Flatrates. Diese werden aber in naher Zukunft nicht zu erwarten sein. Hier wird wieder nur der zweite Schritt vor den ersten gemacht, wir verbieten erstmal etwas, was für viele Nutzer durchaus sinnvoll war und gucken dann weiter, was passiert.
[re:1] adrianghc am 01.10. 10:18
+11 -
@New_world_disorder: Zero Rating ist aber sehr wohl erlaubt, der Artikel führt das nur nicht weiter aus. Erlaubt ist Zero Rating für Kategorien von Diensten, aber nicht für einzelne Dienste. Zero Rating alleine für Netflix wäre also nicht okay, für Video-Streaming allgemein jedoch schon.
[re:2] New_world_disorder am 01.10. 10:19
+2 -1
@adrianghc: So sieht die Sache natürlich schon ganz anders aus, danke
[re:3] Link am 01.10. 10:23
+6 -
@New_world_disorder: Das Zero Rating sorgt eher dafür, dass die echten Flaterates später kommen als ohne, da es so für die meisten brauchbar genug ist. Wie gesagt, ich hätte kein Problem damit, wenn es ohne jegliche Hürden für alle Anbieter gelten wurde, aber so führt das nur zur Verdrängung der kleineren Anbieter vom Markt und das kann unmöglich im Interesse der Nutzer sein.
[re:4] New_world_disorder am 01.10. 13:09
+ -2
@Link: welche kleineren Anbieter wären das ?
[re:5] Link am 01.10. 13:34
+1 -
@New_world_disorder: Bei dem kürzlich vorgestelltem Gaming-Pass von Vodafone (?) waren IIRC nur 18 Spiele enthalten, es sollte dir also nicht sonderlich schwer fallen, welche zu finden auch ohne dass ich alle außer der Anbieter dieser 18 Spiele hier aufzähle. Man kann nun wirklich nicht verlangen, dass sich Entwickler in ~190 Staaten mit jeweils mehreren Providern, die auch noch eigene Regeln bezüglich der übertragenen Daten haben, einigen sollen, das können nur wenige große, die über entsprechende Ressourcen verfügen.
[re:6] New_world_disorder am 01.10. 14:55
+ -
@Link: Kann dazu im Netz nichts finden.
[re:7] Link am 01.10. 15:46
+ -
@New_world_disorder: OK, hab mich beim Anbieter geirrt, ist von der Telekom: https://winfuture.de/news,104700.html. An der Spieleliste kannst du auch sehr schön sehen, dass das alles bekannte Titel sind von Herstellern, die vergleichsweise viel Umsatz mit den Spielen machen und es sich entsprechend leisten können um die Aufnahme in die Liste zu kümmern.
[re:2] Shadi am 01.10. 10:15
+3 -
@New_world_disorder: Die Netzneutralität sollte immer gewahrt werden, solche Trickserein umgehen sie aber - was einfach nicht in Ordnung ist.
[re:1] New_world_disorder am 01.10. 10:19
+1 -5
@Shadi: Netzneutraliät beinhaltet das Gleichbehandeln von Datenpakete jeglicher Dienste. Es definiert sich nicht darüber, ob der der Traffic auf das Freivolumen des Tarifes angerechnet wird. Das sind keine Tricksereien, sondern ein Angebot der Anbieter, welches von Kunden offenbar gern angenommen wurden. Mit einem verbot dessen schaut der Kunde in die Röhre.
[re:1] Link am 01.10. 10:31
+ -
@New_world_disorder: Das liegt aber auch nur daran, weil Netzneutralität lange vor der Einführung der Zero Rating Angebote definiert wurde. Hätten die Provider beide Ideen zur Ungleichbehandlung von bestimmten Diensten gleichzeitig gehabt, wäre Zero Rating bestimmt mit in die Definition hineingekommen, schließlich ist das ebenfalls eine Ungleichbehandlung, nur eben von der finanziellen Seite her. Die Definition der Netzneutralität braucht also mal ein Update und das wird bestimmt nicht das letzte sein. Das man irgendwann einen Begriff genauer definieren muss, kommt nun mal ab und zu vor, nicht nur in diesem Fall.
[re:2] Shadi am 01.10. 10:32
+1 -
@New_world_disorder: Die Kunden nehmen es "gern" an weil es keine faire/sinnvolle Alternativen wie bezahlbare Flatrates gibt. Das ist und bleibt Trickserei und hat mit Netzneutralität nichts zu tun. Würden die Kunden stattdessen den Anbietern mal zeigen das sie so einen Quatsch nicht wollen, sondern richtige Flatrates zu bezahlbaren Preisen, dann würde es diese auch in absehbarer Zeit geben. Am Ende hat immer noch der Kunde die Macht zu entscheiden, er muss es nur durchsetzen (z.b. in dem er solche unfairen Netzbehandlungen nicht mit macht).
[re:3] New_world_disorder am 01.10. 13:05
+ -
@Link: Ah okay, nun verlangst du eine Anpassung der Definition, um Recht zu behalten.
[re:4] New_world_disorder am 01.10. 13:08
+ -1
@Shadi: Der Kunde nimmt das, was angeboten wird. Er kann mit Zero Rate streamen. Offenbar reicht das den Kunden. Dass es nicht nach der Nase von Ideologen geht, ist natürlich ärgerlich, ändert aber nichts daran, dass genau das, was du erwartest, vom Kunden gemacht wird. Er nutzt das gebotene.
[re:5] Link am 01.10. 13:09
+1 -
@New_world_disorder: Ich verlange eine Anpassung der Definition an die Gegebenheiten. Das ist nun nichts ungewöhnliches und wird z.B. in Gesetzestexten ständig gemacht, wenn man bemerkt, dass irgendwelche Leute mal wieder einen Weg um die alte Definition herum gefunden haben und das Gesetz deswegen nicht mehr den Zweck erfüllt oder wenn man einen Begriff in zwei oder mehrere unterschiedliche aufspalten will um z.B. unterschiedliche Strafrahmen für Verstoße festzulegen.
[re:2] DailyLama am 01.10. 11:12
+ -
@Link: Für entwickelte Staaten super. Für die ärmliche Bevölkerung, zb in den Provinzen in Thailand oder Indien, wäre das aber eine Katastrophe.
[re:1] Bautz am 01.10. 11:18
+1 -
@DailyLama: Warum?
[re:2] Link am 01.10. 11:18
+ -
@DailyLama: Ich glaube ärmliche Bevölkerung hat andere Sorgen als ob Netflix auf das Datenvolumen fürs Smartphone angerechnet wird oder nicht. Außerdem, wie ich in meinen Antworten bereits geschrieben habe, hätte ich (und viele andere auch) kein Problem damit, wenn es ohne jegliche Hürden für alle Anbieter gelten wurde.
[re:1] DailyLama am 01.10. 13:28
+ -1
@Link: Die haben das Problem, dass sie mit den kostenlosen Apps in Verbindung mit ihrer Familie stehen. Viele arbeiten weit weg von der Familie und so kann doch noch Kontakt erhalten bleiben. Netflix brauchen sie nicht, Facebook und Messenger umso mehr.
[re:1] Link am 01.10. 13:42
+ -
@DailyLama: Dafür reicht auch eine SMS- und/oder Telefonflat. Und so ungern ich mich wiederhole, aber ich hab auch geschrieben, wie "unproblematisches" Zero Rating aussehen könnte. Es ist nicht das Zero Rating an sich das Problem, sondern die Beschränkung dessen auf bestimmte Anbieter.
[re:2] Drachen am 01.10. 14:13
+ -
@DailyLama: Verwechselst du vielleicht kostenlose Apps mit einseitiger Priorisierung oder eben Behinderung von Angeboten einzelner Marktteilnehmer?
[o2] TiKu am 01.10. 09:28
Gerüchten zufolge hat ein kleines Kind bei Erhalt der Nachricht wütend seine Schaufel durch den Buddelkasten des Weißen Haus geworfen und sich dann am Telefon bei seinem Lieblingsonkel Kim ausgeheult.
[o3] pcfan am 01.10. 09:30
Da ist mal ein Politiker, der auf die Menschen hört und dann wird deswegen geklagt?
Ich dachte die Amis sind so stolz auf ihre "Demokratie" udn Freiheit.

Die einzige Freiheit, die ich sehe, ist die von der Wirtschaft ausgenutzt zu werden. Die Amis haben inzwischen meiner Meinung nach bei weitem keine Demokratie mehr, sondern eine Oligarchie der Wirtschaftsbosse.

Leider entwickeln sich auch viele andere Läner stark in die Richtung - Deutschland inklusive.
[re:3] P-A-O am 01.10. 09:37
+3 -1
@pcfan: das denkt der Trump eben auch. Er denkt, nicht anders als unsere Regierungen der letzten Jahre, dass sie gewählt wurden und somit das tun was ihre Wähler wollen. Auch wenn sie genau das Gegenteil davon tun.

Und Deutschland war mit seinem Wahlrecht leider schon immer so, Deutschland war/ist sogar drei mal schlimmer aber das ist all die Jahre zuvor nie wirklich aufgefallen ;). Koalitionen die so nicht vom Wähler gewählt wurden entsprechen nun mal keiner Demokratie im eigentlichen Sinne. 40% und 11% ergeben nun mal keine 51%, auch wenn das gerne so verkauft wird.
[re:1] erso am 01.10. 10:00
+6 -1
@P-A-O: 40% + 11%, von 100%, ergeben mathematisch exat 51%. Koalitionen bzw. Koalitionspartner wurden exat so vom Wähler gewählt, andernfalls ständen die Koalitionspartner garnicht zur Debatte (da nicht verfügbar).

Bei Interesse an politischer Bildung kann ich dir bpb.de empfehlen.
[re:1] Link am 01.10. 10:04
+1 -2
@erso: Ich fands auch irgendwie schwachsinnig, als alle dieser Deppen nach der Wahl unermüdlich vor den Kameras wiederholt haben, dass die GroKo abgewählt wurde, obwohl sie immer noch auf über 50% kam.
[re:2] P-A-O am 01.10. 10:36
+1 -2
@erso: 40 von 100 und 11 von 100 ergeben 51 von theoretischen 200. Oder anders rum gesagt, der Kuchen wird künstlich vergrößert. Und nein, nicht ein einziger Koalitionspartner wurde vom Wähler gewählt so lange das nicht auch so auf dem Wahlzettel steht. Wenn ich eine bestimmte Partei nicht wähle, dann tu ich das aus Überzeugung und weil ich nicht will dass deren Ansichten durchgesetzt werden. Da hat die Partei die ich wähle auch keine Koalition einzugehen wenn sie vorher nicht noch mal fragt.
[re:1] Link am 01.10. 10:46
+4 -1
@P-A-O: "40 von 100 und 11 von 100 ergeben 51 von theoretischen 200."
Ähm... nein. Die 40 und die 11 kommen aus dem gleichen 100. Keine Ahnung in welche Klasse Prozentrechnung kommt, aber die solltest du noch mal wiederholen.
[re:2] Niccolo Machiavelli am 01.10. 11:19
+5 -
@P-A-O: Autsch. Sind wir hier bei der mathematischen Esoterik gelandet? So etwas zu lesen tut wirklich weh.
[re:3] Bautz am 01.10. 11:20
+ -
@P-A-O: Dann hast du eine Minderheitenregierung ... das kann funktionieren, man sieht aber in genug anderen Ländern dass es nicht funktioniert.
[re:4] Niccolo Machiavelli am 01.10. 11:25
+1 -
@P-A-O: Und nur zur Vollständigkeit: In unserem Wahlsystem werden keine Entscheidungen und Koalitionen gewählt, sondern Volksvertreter. Welche dann im Namen des Volkes Entscheidungen treffen.
[re:5] P-A-O am 01.10. 11:31
+ -1
@Niccolo Machiavelli: du kannst es nennen wie du willst, richtig wird es trotzdem nicht.
[re:6] P-A-O am 01.10. 11:36
+ -1
@Link: und genau diese gleichen 100 sind es die das unter Umständen eben nicht wünschen. So lange man auf dem Wahlzettel nicht explizit den Wunsch einer Koalition äußern kann, so lange ist diese auch nicht unbedingt erwünscht. Ist das so so schwer zu verstehen? Bestenfalls müsste es eine zweite Wahl nach der Wahl geben in der ein möglicher Partner gewählt wird. Wenn du jetzt Partei X wählst, und diese Partei mit deinem absoluten no go eine Koalition eingeht, hast du das dann so gewählt? Hat das überhaupt jemand gewählt?
[re:7] Niccolo Machiavelli am 01.10. 11:53
+4 -
@P-A-O: Nein, du laberst schlicht und ergreifend Blödsinn. Wenn du der Meinung bist, dass du Recht hast, kannst du dagegen klagen. Bis zum gewonnenen Prozess laberst du allerdings nix weiter als Blödsinn.

"Wenn du jetzt Partei X wählst, und diese Partei mit deinem absoluten no go eine Koalition eingeht, hast du das dann so gewählt? Hat das überhaupt jemand gewählt?"

Und wenn dein NoGo Abgeordnete sind, die keine Crocks bei der Arbeit tragen, dann willst du dafür bestimmt auch einen eigene Wahl. Und für die vielen verschiedenen NoGo aller Bundesbürger natürlich auch. Ist dir überhaupt klar, warum es ein Repräsentantensystem gibt und nicht jeder seinen Scheiß detailgetreuest vortragen darf?

Du hast Volksvertreter gewählt und sie damit mit Entscheidungsvollmachten ausgestattet. Von dem Zeitpunkt an muss keine einzige Entscheidung dieser Vertreter mehr in deinem Sinne sein (auch wenn eine vernünftige Partei das nicht macht). Haben sie nicht das gemacht, was du wolltest, wählst du sie das nächste Mal nicht mehr. Punkt-

Wenn du das nicht begreifst, ist das alleine dein Problem. Allerdings definitiv keines des Systems.
[re:8] Link am 01.10. 11:56
+ -
@P-A-O: Ist das so schwer zu verstehen, dass du nicht für eine Koalition, sondern für eine Partei stimmst?
[re:9] P-A-O am 01.10. 11:59
+1 -
@Link: und genau das ist das Problem.
[re:10] Agassiz am 01.10. 13:12
+ -
@Niccolo Machiavelli: Wenn man blind auf die Zahlen guckt, wäre 40 + 11 natürlich 51. ABER es müsste eher eine Schnittmenge beider sein. DENN: wenn ich CDU wähle, wähle ich EXPLIZIT nicht die Grünen (sonst hätte ich die doch gewählt?!). Aber eine Koalition zwingt mir die Grünen auf. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass die CDU mit den Grünen koalieren wird, hätte ich die SPD gewählt. (Die Parteien etc entsprechen nur einer Beispielsituation). Somit wären Neuwahlen mit der geplanten Koalition als einzelne Partei auf dem Wahlzettel sinnvoll. Denn dann kann jeder entscheiden ob er diese Koalition will oder nicht. Deshalb bin ich eher der Ansicht von @P-A-O, dass man nicht einfach die Prozente Addieren dürfen sollte und eine neue Regierung entsteht. jm2c.
[re:11] Tomarr am 01.10. 15:11
+1 -
@Agassiz: Siehst du trotzdem falsch. Wenn 30 % CDU wählen und 21 % die Grünen dann hat die Mehrheit diese beiden Parteien gewählt.

Um aus dieser Misäre raus zu kommen müsstest du so lange wählen gehen bis eine Partei die absolute Mehrheit hat. Sprich 10 Parteien treten an. Die 5 mit den Meisten Wählern treten wieder an bis nur noch eine übrig bleibt. Viel Spaß bei der Wahlbeteiligung.
[re:12] Agassiz am 01.10. 16:00
+ -
@Tomarr: Wie das Problem gelöst wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich wette, dass nicht alle der 30% CDU-ler die Grünen haben wollen und auch nicht alle der 21% Grünen die CDU akzeptieren. Das einfach beides zusammenzulegen ist meiner Meinung nach zu kurz gesprungen. - bzgl. Machbarkeit / Wahlbeteiligung gebe ich dir natürlich recht. Dennoch ist schlecht+schlecht nicht gleich gut, sondern eher 2xSchlecht. Oder wenn man beim Hochsprung 2x 1.80m hoch springt, ist man noch lange nicht 3.6m hoch gesprungen.
[re:13] Tomarr am 01.10. 16:56
+ -
@Agassiz: Schon klar. Nur wie willst du das so lösen? Wahlzettel mit stimmen für die Koalition austeilen? Da kriegst du nie eine Regierungsmehrheit zusammen. Ich weiß gar nicht wie viele Parteien beim letzten Mal auf dem Stimmzettel waren, aber diese mit allen möglichen Koalitionsmöglichkeiten zu versehen dürfte auf altem Endlospapier schon schwierig sein. Das Auszählen dürfte eine Katastrophe werden und wenn dann noch immer keine Regierungsmehrheit zusammen kommt hast du die echte A**chkarte.
[re:14] Agassiz am 01.10. 20:34
+ -
@Tomarr: absolut! Aber da gibt es sicher genug schlaue Leute die sich über solche Dinge den Kopf zerbrechen (hoffentlich) - um eine Verbesserung zu erarbeiten
[o4] mh0001 am 01.10. 09:39
+ -
Im Prinzip eine gute Sache! Wobei ich finde, dass man über diese "Zero Rating"-Angebote durchaus auch als Befürworter der Netzneutralität streiten kann.
Zum einen geht es technisch um eine etwas andere Sache (nicht darum, Bandbreite eines Dienstes der dafür genug zahlt zu bevorzugen und andere dafür zu benachteiligen - der Traffic anderer Anbieter wird schließlich nicht im Netz ausgebremst), zum anderen ist das nutzerspezifisch und der Nutzer wünscht und bezahlt genau das nur für sich! Wenn jemand Netflix schauen möchte und sich dazu von seinem Netzbetreiber die unlimited Stream - Option für extra Geld holt, dann ist das seine individuelle Entscheidung die "Netzneutralität" für sich selber aufzuheben. Meiner Meinung nach hat sich darüber niemand anderes zu empören dann.
[re:1] 0711 am 01.10. 09:49
+ -
@mh0001: Das ist aber häufig keine Option sondern Bestandteil einiger Tarife (entweder aller oder zumindest der höherwertigen) die man auch nicht abwählen kann
Das Problem ist auch dass dadurch u.U. eben die Dienste welche so über den Provider angeboten werden eben bevorzugt genutzt werden
[re:2] My1 am 01.10. 09:49
+ -
@mh0001: problem ist aber das es nur bestimmte anbieter gibt. ich könnte nicht bspw mein NAS rausnehmen lassen oder so. also sehr kategorie naja.
[re:3] Tical2k am 01.10. 09:51
+2 -
@mh0001: Das ist meiner Ansicht nach zu kurz gedacht.
Die Anbieter der "Zero Rating" Dienste haben später in der Hand, wann wer wie seine Inhalte ohne Anrechnung anbieten kann.
Momentan geht das bei der T-Com anscheinend noch mit einem einfachen Anmeldeformular, was aber weder eine Garantie dafür ist, dass es so bleibt, noch dazu die Unternehmen dazu "zwingt", dass man sich damit auseinandersetzt und sich an Vorgaben des eigenen Dienstes halten muss, um ihn Kunden ansprechend anzubieten und konkurrenzfähig zu bleiben.

Statt also einzelne Anbieter ohne Anrechnung aufs Datenvolumen zu bringen, wäre es sinnhaft die Beschränkung des Datenvolumens in den "normalen" Flatrates abzuschaffen. Das wird aber laut derzeitigem Stand eher nicht geschehen.
[re:4] Link am 01.10. 10:01
+1 -
@mh0001: Als Befürworter der Netzneutralität könnte man höchstens dann darüber streiten, wenn man das Zero Rating für bestimmte Arten von Diensten kaufen könnte und diese Dienste von allen zur Verfügung stehenden Anbietern dann nutzen könnte. Alles andere führt letztendlich zu weniger Konkurrenz und damit zu Nachteilen für den Nutzer.
[re:5] James8349 am 01.10. 10:13
+1 -
@mh0001: Das einzige was man dem Durchschnitts-Kunden nicht zumuten sollte ist den QoS für sich selbst einzustellen. Das heisst, Netzneutralität sollte nur dafür sorgen das gleiche Dienste gleich behandelt werden und es da keine Unterschiede gibt. Und das ist mit Zero Rating nicht der Fall, solange sich die Dienstleister dafür irgendwie "anmelden" müssen. Selbst wenn es kostenlos ist.

In Bezug auf Dienste als ganzes muss es aber nunmal Unterschiede geben und eine absolute Gleichbehandlung wirklich aller Dienste wäre eher schädlich, weil es je nach Dienst eben andere Anforderungen gibt.
[o6] Memfis am 01.10. 12:59
+6 -1
Wenn die Trump-Regierung sauer ist, kann das ja nur bedeuten, dass die Gegenseite alles richtig gemacht hat.
[re:1] kubatsch006 am 01.10. 13:07
+ -1
@Memfis: richtig erkannt! Problem ist: " alle Trumpwähler treffen sich hier auf WF" und über Wahrheiten reden Trumpisten nicht.
[re:1] Remotiv am 01.10. 13:58
+ -1
@kubatsch006: Das ist mir auch schon aufgefallen
[re:1] wolftarkin am 01.10. 17:42
+1 -1
@Remotiv: Kann es sein, daß du dir gerade selbst in den Rücken fällst? :o)
[re:1] Remotiv am 01.10. 19:14
+ -1
@wolftarkin: Nein, damit waren natürlich Andere gemeint, nicht ich.
[o7] PiaggioX8 am 01.10. 15:20
+ -
FRage: wo wird eigentlich die Netzneutralität verletzt, wenn Dienste (Traffic) kostenlos bereitgestellt werden?
Werden dadurch andere Datenströme nachweisbar benachteilgt, zurückgestellt?
Die einzigen die hier doch die Klappe aufreissen, sind jene Provider die sich bei anderen Providern einmieten und diese Leistungen nicht anbieten können, weil sie eben keine eigenen Netze haben.
Netzneutralität besagt doch nur, dass Daten bestimmter Dienste nicht priorisiert werden dürfen.
Wenn jemand Dienste oder Traffic kostenlos anbietet wäre das doch eher eine Frage für Wettbewerbsverzerrung.
[re:1] FeliciaA am 01.10. 15:53
+ -
@PiaggioX8: Seh das ganze mal nicht aus Nutzersicht, sondern aus der Sicht derer, die es am meisten trifft, nämlich die Webseitenbetrieber. Solange nicht jeder Dienst eine Möglichkeit angeboten bekommt, dass seine Daten nicht auf das Volumen angezählt werden, ist es eine klare Benachteiligung. Derzeit gibt es in Deutschland afaik nur für Musik- und Video-Streamingdienste die Möglichkeit Daten nicht anrechnen zu lassen. Was ist aber mit Downloadseiten, Blogs, Shoppingseiten und alle anderen? Die werden dadurch ganz klar benachteiligt, spätestens wenn as Volumen zuende geht surft man dann lieber auf Prime rum als auf Zalando.
Die nächste Windows 10-Version klopft schon an die Türe und hat nicht mehr Volumen als ein längerer, gestreamter Film. Warum wird der Downloa dessen voll angerechnet? Die ganzen Updates, ob jetzt Smartphone, Tablet oder Rechner? Android Pie hat mal eben schnell 1,5 GB - Da wird das Volumen voll gezählt, was wohl ganz klar eine Benachteiligung ist. Und nein, nicht jeder hat die Möglichkeit für sowas dann WLan zu nutzen, ich müsste dafür zu meiner Mutter fahren, was eben mal 450 Kilometer Entferung bedeutet. Da ich hier recht neu hergezogen bin kennt man halt auch noch niemanden. Abgesehen davon wärs mir auch zu blöd wegen nem Download bei Nachbarn betteln gehen zu müssen.
[re:1] PiaggioX8 am 01.10. 16:15
+ -
@FeliciaA: Natürlich ist es eine Benachteiligung. In Bezug auf Wettbewerb. Die Netze machen aber keinen Unterschied ob deine Daten nun als Flat kommen oder auf das Volumen angerechnet werden.
Von daher behaupte (unterstelle) ich mal, dass es nur Dienstleister betrifft, die keine eigenen Netze haben.
Was du selber an Netzkapazitäten hast, ist aber dein persönliches Problem. Wenn du meinst du grauchst keinen Festnetzanschluss, sondern nur Funkanbindung, dann bist selber schuld. Und wenn du der Ansicht bist, dass du überall alles mobil haben musst, ist das auch dein Problem; vor allem ein finanzielles.
Hier wird meines erachtens der Begriff Netzneutralität einfach nur verwässert und missbraucht.
Jeder Provider hat es selbst in der Hand wie er seine Dienste preislich gestaltet. Der ene verlangt Geld dafür, der andere bietet sie kostenlos. Der eine Will Geld für den Traffic, der andere verschenkt ihn.
Was hat das bitte mit Netzneutralität zu tun? Und ein Provider der sich irgendwo einmieten muss, muss halt selbst ein Netz installieren wenn es ihm nicht gefällt.
Genausowenig wie man einen Provider dazu zwingen kann, irgendwelche weisse Flecken zu versorgen, die aber total unwirtschaftlich sind.
Wir sind hier kein komunistisches sondern ein marktwirtschaftliches System, bei dem die Unternehmer gewisse Entscheidungsfreiheiten haben.
Was hier aber viele sich wünschen, würde eine verstaatlichung aller Netze bedeuten und dann wird an alle zu gleichen Teilen vermietet. Womit dann aber auch der Wettbewerb ausgeschaltet wird.
[re:1] FeliciaA am 01.10. 17:56
+1 -
@PiaggioX8: Du gehst von falschen Annehmen aus, die Wkipedia hat es super erklärt: Netzneutralität bezeichnet die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Internet und den diskriminierungsfreien Zugang bei der Nutzung von Datennetzen.
Tarife mit einer Begrenzung des Datenvolumens können mit der Netzneutralität vereinbar sein, wenn die Begrenzung für alle Dienste gleichermaßen gilt.
Da aber nicht alle Dienste gleich sind (Streaming-Dienste werden bevorzugt), ist es sehr wohl ein Verstoß gegen die Netztneutralität, und ja, es werden alle anderen Dienste diskriminiert, indem sozusagen erklärt wird "der Dienst ist weniger wert, schau ihn nicht an, der kostet Volumen". Es wird doch damit gesagt: Geht nicht einkaufen, lest keine News, verblödet lieber bei den Streamingdiensten. Da ggibt's keine Infos, also wisst ihr danach auch nichts. Und wer nichts weiß, macht nicts ;)
[re:1] PiaggioX8 am 01.10. 19:45
+ -
@FeliciaA: Das wären dann aber Freiminuten, Frei-SMS und andere Flat-Angebote auch.
Und die Gleichbehandlung von Daten hat nichts mit deren Wert zu tun.
Die Frage ist doch eher: warum können einige Anbieter Datentraffic verschenken und andere nicht?
Wenn ich eine eigene Infrastruktur habe, kann ich doch ganz anders agieren als wenn ich die erst noch anmieten muss.
Wo sind wir denn, wenn ein Privatunternehmen eine Strasse baut und jeder Pimpel darf dauf rumfahren wie ihm beliebt ohne sich an den Kosten zu beteiligen?
[re:2] FeliciaA am 01.10. 22:41
+ -
@PiaggioX8: Das ist doc Quatsch, und das weisst du auch. Es geht rein um Daten, nicht um SMS ider Telefonminuten. Genauer geht es ums Internet.
Und es sagt doch gar keiner dass das ganze nichts kosten darf, da bist du grad der erste. Du bist weiter oben auch der einzige der von anderen Providern und so anfängt. Mit denen hab ich garn ichts am Hut, mir geht's um meine Daten. Ic hsehs ja an mir selbst, am Monatsende, wenn das Volumen in Richtung Ende geht, surft man nicht mehr überall hin (ja, in Ermangelung besserer Alternativen hab ich auch Stream-On). Man benachteiligt die anderen also wissentlich ;)
Aber ich seh schon, du bsit einer von denen, denen man mit Fakten noch und nöcher kommen kann, du stehst auf deinem Standpunkt, egal wie weit daneben der ist. Du ziehst ja nichtmal in Erwägung, dass du daneben liegen könntest?
[re:2] Link am 01.10. 16:02
+ -
@PiaggioX8: Lies einfach mal meinen Kommentar weiter oben: https://winfuture.de/comments/thread/#3235244,3235248. Das Problem ist die Definition von Netzneutralität, die man aufgrund der Marktentwicklung erweitern müsste, weil man früher irgendwelche Zero Rating Geschichten eben nicht kannte. Das Ergebnis für Betreiber irgendwelcher Dienste ist das gleiche, die Leute bleiben weg, nur eben nicht weil etwas langsam lädt, sondern weil das Datenvolumen verbraucht wird.
[re:1] PiaggioX8 am 01.10. 16:29
+ -
@Link: Die Netzneutralität ist eindeutig definiert und hat nichts damit zu tun, ob ein Provider sein Datenvolumen berechnet oder verschenkt.
Netzneutrlität behandelt nur die Priorisierung der Daten. Und dafür hat bisher niemand einen Beweis erbracht, dass dies praktiziert wird.
Und es ist wohl absurd, einem Provider, der eigene Netze hat und diese auch unterhält (wie Telekom, Vodafone/Kabel D etc.) vorschreiben zu wollen ob sie ihren Traffic berchnen oder verschenken.
Im gegnsatz zu 1&1 und Konsorten, die sich in die Netze einmieten müssen. Deren Geschäftsmodell kommt halt nun ins wackeln.
Gäbe es diese staatlich verordnete Zwangseinmietung nicht, gäbe es auch etliche Provider nicht, bzw, nicht mit diesem flächendeckenden Angebot und damit auch entsprechend weniger Wettbewerb.
Im Grunde sind hier die Wettbewerbshüter gefragt und nicht die Überwacher der Netzneutralität.
[re:1] Link am 01.10. 17:06
+ -
@PiaggioX8: Dann lass diese Definition für einen Augenblick beiseite und stell dir einfach mal die Frage, welches Ziel die Netzneutralität hat und ob durch das Verschenken von Traffic bei der Nutzung der Dienste einiger ausgewählter Anbieter nicht genau das Erreichen dieses Ziels verhindert wird. Natürlich kann man immer auf die Definition von 2002 verweisen und der Meinung sein, dass Zero Rating nichts damit zu tun hat. Oder aber man befasst sich auch mal damit, was die eigentliche Idee dahinter ist. Anbieterunabhängiges Zero Rating für bestimmte Arten von Inhalten, z.B. Musikstreaming wäre im Übrigen OK, denk mal nach wieso.

EDIT: was das ganze mit Providern ohne eigene Netze zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen (damit auch deine ganze Antwort an FeliciaA weiter oben), die sind davon nicht betroffen.
[re:1] PiaggioX8 am 01.10. 19:38
+ -1
@Link: Du kannst gesetzlich nicht festlegen, dass bestimmte Inhalte wie Multimedia für alle dem Zerorating unterliegen. Das wäre ein staatlicher Eingriff in die garantierte Unternewhmerische Freiheit.
Die Telekom hats vorgemacht, Vodafone ist nachgezogen und die Trittbrettfahrer heulen nun rum weil ihr Geschäftsmdodell eben auf wackeligen Beinen steht. Schon die Zwangseinietung vpn Providern ohne eigene Netze sehe ich kritisch. So einen Gurk gibts nur in Deutschland.
Wenn ale Kneipen um mich rum ihre Halbe für 3.-€ verkaufen und ich für nur 2.-€ dann ist dascauch keion Problem. Dann heulen zwar die Nachbarwirte alle rum, gesetzlich kann mir aber keiner an die Karre pinkeln. Ist also nichts illegales.
Oder wenn Supermärkte Artikel 3 für 2 anbieten. Dann interessiert es keine Sau ob der kleine Laden um die Ecke das auch kann oder nicht. Kann er es nicht, wird er Kunden los oder er muss sich etwas einfallen lassen.
Und nein - ich lasse die Definition Netzneutralität auch n icht einen Augneblick aussen vor. Denn ihr beruft euch ja alle auf diese Netzneutralität.
Und die hat nichts mit Zero Rating zu tun. Bei der Netzneutralität geht es nur um die Priorisierung oder das behindern von Datenströmen. Das ist aber nicht der Falll. Die Provider machen keinen UNterschied zwischen kostenpflichtigen oder kostenlosen Datenströmen. Kommt alles gleich schnell.
Hier geht es eher um die Ausnutzung eines Quasimonopols um den Werrbewerb zu verdrängen. Was aber in der Marktwirtschaft ein ganz normaler Vorgang ist - es wird immer das Ziel eines jeden Unternehmens sein den Wettbewerber zu verdrängen oder zumindest zu überflügeln.
Unternehmertum funktioniert wie die Wildnis - Fressen oder gefressen werden.
Im Fall USA geht es tatsächlich darum, Dienste gegen Bezahlung zu priorisieren.
[re:2] Link am 02.10. 10:19
+ -
@PiaggioX8: Sag mal, verstehst du überhaupt, welche Unternehmen Zero Rating trifft? Ich denke nicht, sonst wurdest du nicht die ganze Zeit den Schwachsinn über "Zwangseinmietung" wiederholen, statt auf meinen Kommentar einzugehen. Hinweis: die Unternehmen, die Kapazitäten in fremden Netzen mieten, sind es nicht.
[re:3] PiaggioX8 am 02.10. 10:43
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@Link: Na dann kläre doch mal auf, welche Unternehmen das sind. Am besten noch namentlich benannt.
[re:4] Link am 02.10. 10:47
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@PiaggioX8: Hab ich weiter oben am Beispiel des StreamOn Gaming Angebotes von der Telekom gemacht: https://winfuture.de/comments/thread/#3235390,3235435.
[re:5] PiaggioX8 am 02.10. 11:09
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@Link: Der Tarifdschungel mit den Leistungen bei den Kommunikationsanbietern ist genauso unübersichtlich wie die Vielfalt der Menschen. Und da es viele Köche gibt die hier am Brei rumrühren ist das nun mal so.
Du kannst die Provider nicht dazu zwingen, dass sie nicht alle die gleicxhen Angebote haben. Dazu müssten sich entweder alle Provider auf eine Sache einigen oder das Netz gleich verstaatlichen.
Als betroffener Entwickler musst dich halt für einen oder zwei Provider entscheiden. Kann richtig oder falsch sein und nennt sich unternehmerisches Risiko. Das da nicht jeder mithalten kann dürfte auch klar sein.
Zero rating ist ein Angbot das man nutzen kann oder nicht und aus Sicht der Kunden eine feine Sache ist. Ob da ein Startup oder Kleiner auf der Strecke bleibt interesiert doch im grossen und ganzen niemand.
Wäre nicht das erste mal dass ein Geschäftsmodell an der harten Realität scheitert.
[re:6] Link am 02.10. 12:02
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@PiaggioX8: Nach deiner Argumentation kann also die Netzneutralität auch weg, die trifft ja die gleichen auf die gleiche Weise?

"Zero rating ist ein Angbot das man nutzen kann oder nicht und aus Sicht der Kunden eine feine Sache ist."
Kurzfristig mag das sein, langfristig nein.

"Ob da ein Startup oder Kleiner auf der Strecke bleibt interesiert doch im grossen und ganzen niemand."
Das wird auch dich interessieren, spätestens dann, wenn es nur noch wenige oder sogar nur einen Anbieter für bestimmte Dienste gibt, der für wenig Leistung viel Geld verlangt. Genau um sowas zu verhindern haben wir Behörden, die ideallerweise schon einschreiten bevor es soweit kommt. ISPs stellen Infrastruktur bereit, es ist nur richtig und gerade für Verbraucher sehr wichtig, dass die Behörden sicherstellen, dass niemand beim Zugang zu dieser Infrastruktur behindert wird, auf welche Weise auch immer.
[re:7] PiaggioX8 am 02.10. 13:21
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@Link: Du glaubst immer noch das Internet wäre eine Geschichte von Freiheit? Das ist es schon längst nicht mehr.
[re:8] Link am 02.10. 14:06
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@PiaggioX8: Ich glaube vor allem, dass das Internet ein sehr wichtiger Teil unserer Infrastruktur ist und wie bei allen anderen ist es wichtig, dass der Staat darauf achtet, dass der Zugang dazu für jeden zu fairen Bedingungen möglich ist. Du kannst dir gerne überlegen welche Auswirkungen auf unsere Wirtschaft Zero Rating für ausgewählte Unternehmen bei der Straßennutzung hätte. Oder warum es sinnvoll ist, dass es FRAND-Bedingungen für bestimmte Patente gibt. Oder auch warum in der EU Roaming-Gebühren abgeschafft wurden, wenn du etwas aus dem Mobilfunkbereich haben willst.
Da ich nicht weiß, ob du meine Kommentare weiter oben gelesen hast: ich bin nicht der Meinung, dass die Mobilfunkprovider generell keine Zero Rating Angebote haben dürfen. Diese müssen allerdings dann für alle Anbieter einer bestimmten Dienstart gelten, bei z.B. Audio-Streaming darf also nicht unterschieden werden, ob der Nutzer jetzt Spotify, Deezer oder einen x-beliebigen Online-Radiosender hört. Dadurch wird einerseits das Interesse des Providers, dass der Nutzer den kostenlosen Traffic nicht für andere Zwecke missbraucht, berücksichtigt, andererseits findet kein Eingriff in den Wettbewerb zwischen den Anbietern statt.
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