Börsenaufsicht untersucht, ob Elon Musk den Tesla-Kurs manipuliert hat

[o1] ijones am 16.08. 11:43
+2 -1
"Musk hat am 7. August in einem Tweet verkündet, dass er Tesla zum Preis von 420 Dollar pro Aktie aufkaufen und somit privatisieren will."
Stimmt so nicht ganz, er sagte, dass er es erwägt. Außerdem wird er wohl kaum selber das nötige Kleingeld (mehr als 60 Milliarden Dollar) haben, um den Kauf vorzunehmen.
Ich habe ihn so verstanden, dass er erwägt das Unternehmen zu privatisieren und die Finanzierung (durch dritte Geldgeber(Saudis?)) gesichert sei.
Wie dem auch sei verkündet man derartige Absichten bei einem börsennotierten Unternehmen in der Regel offiziell und nach Börsenschluss und nicht über einen Tweet.
[re:1] 0711 am 16.08. 12:01
+ -
@ijones: "Wie dem auch sei verkündet man derartige Absichten bei einem börsennotierten Unternehmen in der Regel offiziell und nach Börsenschluss und nicht über einen Tweet."
Weil mans halt schon immer so gemacht hat...Zeiten ändern sich
[re:1] ijones am 16.08. 13:33
+ -
@0711: Wenn man aber an die Börse geht, gelten eben deren Vorschriften. Da kann man nicht losgelöst davon börsenrelevante Nachrichten rumposaunen. Deswegen gibt es ja die Pflichtmitteilungen. Alle Aktionäre müssen die gleichen Möglichkeiten haben.
[re:1] 0711 am 16.08. 19:04
+ -
@ijones: die haben die bei einer öffentlichen Mitteilung über Twitter
[re:2] Runaway-Fan am 16.08. 12:10
+ -
@ijones: Es hat sich ja auch herausgestellt, dass die Finanzierung gar nicht gesichert ist. Insofern war es noch eine Fehlinformation. Vorsatz will ich Musk dabei nicht unterstellen; nur Unvermögen. Für ihn scheint der ganze Aktienhandel nur ein Spiel zu sein.
[re:3] Druidialkonsulvenz am 16.08. 17:38
+ -
@ijones: uups, ich dachte naiverweise wirklich, die Saudis seien nur an deutschen Waffensystemen interessiert, um jemenitische Schulkinder zu bombardieren.
[o2] erso am 16.08. 13:16
+2 -
"Die US-Gesetze sind hier jedenfalls eindeutig, demnach dürfen Firmen und ihre Führungskräfte ihren Anteilseignern keine irreführenden Informationen über bedeutende Ereignisse im Unternehmen geben."

Wow! Ein Glück gibt es keine Gesetze, die es einem Präsidenten verbieten der Bevölkerung irreführenden Informationen über bedeutende Ereignisse im Unternehmen ääähm Staat zu geben.
[re:1] ijones am 16.08. 14:54
+ -
@erso: Naja, im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft hat nun mal ein Präsident oder eine Kanzlerin keine Informationspflicht.
In Deutschland (und vermutlich in den meisten anderen Staaten) dürfte das Börsenrecht ähnlich sein. Dem Vorstand von VW wurde ja unter anderem auch vorgeworfen, zu spät eine Pflichtmitteilung veröffentlicht zu haben. Und da hat Winterkorn ja auch nicht einfach einen Tweet von sich gegeben.
Ich bin gespannt ob und in welcher Höhe Musk für diese Missachtung bestraft wird. Da dürften grade ja doch einige Leute mit Short-Positionen Geld verloren haben.
[o3] Norbertwilde am 17.08. 15:08
+2 -
Elen Musk weiß ganz genau, was er tut, ihm wird wohl mehr und mehr bewusst, dass er einige seiner hochtrabenden Projekte doch nicht umsetzen kann, und bevor die Details darüber zu den Anlegern vordringen, kauft er diese Aktien wieder auf und entgeht dem Donnerwetter, was enttäuschte Anleger sonst über ihn ablassen würden. Man kann sagen, ein geschickter Schachzug
oder

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