"Kunde für Apple nicht das Produkt": Siri hört Nutzer nicht dauerhaft ab

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[o1] CoolMatze am 08.08. 06:40
Wieso muss das Apple immer wieder betonen müssen, was alle schon wissen?
[re:1] bigbang514 am 08.08. 06:46
+6 -
@CoolMatze: Scheinbar wissen das manche US-Politiker nicht, sonst hätten sie ja Apple nicht gefragt.
[re:2] chronos42 am 08.08. 06:49
+9 -2
@CoolMatze: Nicht alle haben halt ein solch umfangreiches Insiderwissen über Apple wie du.
[re:3] DarkTaur am 08.08. 07:24
@CoolMatze: Ist das typisch für Apple-User? Wenn es Apple sagt glaubt man das quasi ungeprüft? Aber ja, manche erkennen über dem angebissen Apfel bestimmt auch einen Heiligenschein...Amen :D
[re:4] LastFrontier am 08.08. 08:52
+4 -6
@CoolMatze: Alter Schwede - Apple wurde gefraght und hat Antwort gegeben.
Sollen die etwa sagen "Hey - geht googeln oderv schaut auf unsere Suportseiten".

War wohl nichts mit dem Aufbau deiner Hetzkampagne gegen Apple
[o2] mach6 am 08.08. 06:51
+6 -3
Unter der Beta 12 seit Public 3, funktioniert Siri in verwendung mit Adblock am iPhone nicht mehr, ohne Adblock funktioniert Siri normal. Der Werbeblocker ist dann aber doch wichtiger als Siri ?
[re:1] floerido am 08.08. 07:00
+6 -3
@mach6: Apple will ja auch bald wieder ins Anzeigengeschäft, da wird Siri dann auch Empfehlungen von Werbepartnern geben.
[re:1] Mixermachine am 08.08. 08:24
+3 -2
@floerido:
Jo. Man sollte immer aufmerksam werden wenn etwas wie "nur unter Zustimmung des Kunden" in einem Bericht auftaucht.
Oft werden den Kunden Vorteile versprochen wenn sie gewissen Sachen zustimmen.
Der Großteil der User hakt also großflächig alles ab, da den meisten privacy zu kompliziert ist (meine Erfahrung als Berater).
[re:2] Obivan2206 am 08.08. 07:06
+2 -1
@mach6: nimm Purify. Funktioniert bei mir anstandslos.
[re:1] mach6 am 08.08. 10:19
+ -1
@Obivan2206: Blockt der in Apps auch die Werbung?
[o3] floerido am 08.08. 06:58
+5 -5
Alle anderen Dienste hören auch nicht dauerhaft zu. Eigentlich alle werten das Schlüsselwort offline aus und bauen dann erst eine Verbindung auf.
[re:1] glurak15 am 08.08. 08:03
+2 -2
@floerido: Schon möglich. Nur doof, dass sich Android Handys bei einem Ok fast immer angesprochen fühlen, egal wers sagt
[re:1] sunrunner am 08.08. 08:17
+4 -1
@glurak15: Dann solltest du dein Handy noch ein bisschen besser konfigurieren.
Ich habe bei mir das "Okay Google" Training 2-3 mal gemacht und es reagiert wirklich nur auf mich. Selbst wenn andere versuchen meine Stimme nach zu machen klappt das nicht.

Aber das Phänomen, dass Android sich einfach mal dachte "Oh, du hast was gesagt" hatte ich am Anfang tatsächlich auch. Man muss es halt anlernen.
[re:2] floerido am 08.08. 08:25
+4 -1
@glurak15: Auch bei Siri wird sich eher verbunden, als abgelehnt, wenn der Algo sich nicht ganz sicher ist.
[o4] MacGyver am 08.08. 07:29
+5 -1
Schade, ich war eigenltich der Meinung, Siri leite alle meine Apple-Frust-Beschimpfungen an Apple weiter.
Dann kann ich mir das ja sparen - lol
[re:1] DerTigga am 08.08. 07:56
+2 -2
@MacGyver: wieso hast du es denn dann behalten, wenn so gefrustet bist? Oder irre ich mich und du hast es schon, aber eben erst nach dir deine Botschaften von der Seele reden, abgeschafft? *g
Ich kann da aber sowieso nur bedingt mitreden, wie stark solch eine Gefühlswelt sein und werden kann, da mich, mangels Besitz, eh nichts von dieser Marke frusten bzw veräppeln kann ;-)
[o5] Otacon2002 am 08.08. 07:50
"Das Geschäftsmodell von Apple basiere nicht darauf, persönlich zuzuordnende Informationen zur Aufwertung von Nutzerprofilen zu verwenden, die dann an Werbetreibende verkauft werden könnten."

Aber genau das machen sie doch. Wenn man mit Kollegen über eine bestimmte Sache redet und das iPhone in der Nähe ist, bekommt man Tage später Vorschläge bei Amazon oder als Suchanfrage über diese Sache. Zwei mal getestet - zwei mal hat Siri anscheinend mitgehört. Eigentlich sagen sie nur, dass die Daten nicht ungewollt an Apple gesendet werden. Um ungewollt Werbungen zu generieren hingegen schon.
[re:1] PeterZwei am 08.08. 07:57
@Otacon2002: Glückwunsch! Das ist der größte Schwachsinn den ich hier vermutlich bisher gelesen habe.
[re:1] Otacon2002 am 08.08. 13:47
+ -
@PeterZwei: Aber - du hast es gelesen :) (#jacksparrow)

Ich zieh mein Alu Hut auch wieder aus nachher ;)
[re:2] TiKu am 08.08. 08:04
+5 -9
@Otacon2002: "Das Geschäftsmodell von Apple basiere nicht darauf, persönlich zuzuordnende Informationen zur Aufwertung von Nutzerprofilen zu verwenden, die dann an Werbetreibende verkauft werden könnten."
Heißt doch auch nur, dass Apple nicht davon lebt. Darüber, ob sie es dennoch tun, sagt das überhaupt gar nichts aus.
[re:3] steve_1337 am 08.08. 09:39
+2 -
@Otacon2002: jessas, lass gut sein
[o6] eshloraque am 08.08. 08:31
+2 -2
Apple leitet nichts ohne Zustimmung weiter. Blöd nur, dass die Zustimmung darin besteht, die App zu installieren und Zugriff auf das Mikrofon zu gewähren.
[re:1] Hape49 am 08.08. 11:26
+1 -1
@eshloraque: 1. Im Gegensatz zu Android und Windows funktionieren bei Apple Apps und Dienste auch, wenn du die Zustimmung verweigerst (bestimmte Funktionen dann eben nicht). 2. Die Zustimmungs-Popups werden vom Betriebssystem generiert und nicht von den Apps; damit gilt das, was du entschieden hast. 3. Privatsphäre und Datenschutz heißt nicht, dass du dich bei Apple nicht auch *freiwillig* nackig machen kannst, indem du Google-Dienste installierst oder Fakebook nutzt - das ist immer noch deine Sache. Aber du wirst *gefragt*, was du willst und Fakebook kann auch nur in seiner eigenen App Daten abgreifen und nicht dein gesamtes Surfverhalten, selbst wenn die App gar nicht geöffnet ist, wie bei Windows und Android.
[o7] Memfis am 08.08. 09:15
+ -1
Naja, damit Siri die Triggerwörter aber verstehen kann, muss das Micro zwangsweise dauerhaft aktiviert sein. wie soll das sonnst funktionieren?
[re:1] ijones am 08.08. 09:32
+2 -
@Memfis: Das Mikrofon schon, nur Apple, Amazon, Google und Co. senden offenbar erst die Mikrofonaufzeichnungen an ihre eigenen Server weiter, wenn zuvor das aktivierte Schlüsselwort genannt wurdel. Die Schlüsselworterkennung lauft auf dem Gerät selber ab. Deswegen kann man ja beispielsweise bei Amazon auch lediglich aus 5 Schlüsselwörtern wählen.
[re:1] Memfis am 08.08. 12:05
+ -1
@ijones: Klar, aber trotzdem ist es Vertrauenssache, dass die Hersteller sich daran halten und vor allem, nicht durch einen "Bug" plötzlich ganze Gespräche aufgezeichnet und gesendet werden.

Es soll ja auch schon den ein oder anderen Fall gegeben haben wo beispielsweise das Schlüsselwort falsch verstanden wurde. Im Grunde müsste die Sprachaktivierung durch eine aktive Interaktion nochmal bestätigt werden.
[o8] starship am 08.08. 09:36
+2 -2
Nebelkerze. Apple betont das ja selber so schön: "nicht ohne Wissen der Nutzer". Das heißt, es steht irgendwo im kleingedruckten in den Nutzungsbedigungen (die kein Mensch liest), daß man sich durch die Nutzung mit allem einverstanden erklärt, und schon ist Apple aus dem Schneider... ohne lügen zu müssen.
[re:1] Matico am 08.08. 10:04
+2 -1
@starship: Es ist noch nicht perfekt aber mit iOS 12 kriegt man recht verständliche Einblendungen die man bestätigen muss. Das haben sie ganz OK gelöst.
[re:2] moniduse am 08.08. 10:12
+2 -1
@starship: Bestimmt hat noch niemand auf dieser großen weiten Welt sich das Kleingedruckte einer der bekanntesten, der wertvollsten, vielfach gehassten Firma durchgelesen...
[re:3] toco am 08.08. 11:35
+2 -
Früher ging es ja gar nicht mit einem keyword, sondern nur per Druck auf den Homebutton. Dann Kam "Hey Siri" - aber nur wenn das gerät am Ladekabel hing. Erst als Apple dann einen Chip implementiert hatte der das keyword (akkusparend und) Lokal auswerten konnte wurde "Hey Siri" komplett freigeschaltet.
Also zumindest historisch gesehen kommt das mit dem Verhalten wie von Apple angegeben hin.
[re:1] frank273 am 08.08. 13:45
+1 -1
@toco: man muss zudem bei der Einrichting des Iphones Hey Siri explizit einschalten, sonst ist das gar nicht an. Bei mir muss man nach wie vor noch Button drücken. ^^
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