Tesla-Update 9.0 wird selbstständig auf und von Autobahnen fahren

[o1] GTX1060User am 03.08. 13:55
+2 -
Würde mich mal interessieren wie das ganze im Winter bei Schnee funktionieren würde, oder wenns in einer Kurve mal rutschig sein sollte.
[re:1] john-vogel am 03.08. 14:28
+3 -2
@GTX1060User: Also der Fahrer, der letztens von seinem Tesla Autopilot tot gefahren wurde, starb weil die Fahrbahnmarkierung schlecht war und der Autopilot deswegen nach links gezogen hat und dadurch direkt gegen einen Betonklotz gefahren ist. Bei Schnee dürfte das ähnliche Probleme verursachen.
[re:1] KnolleJupp am 03.08. 15:10
+4 -3
@john-vogel: Der Autopilot zog nicht nach links, sondern die Fahrbahn teilte sich dort plötzlich auf. Das heißt die linke Fahrbahnmarkierung wurde zur linken Randmarkierung der linken Spur. Die rechte Fahrbahnmarkierung wurde zur rechten Randmarkierung der rechten Spur. Versteht man das? Der Tesla bemerkte diese Aufteilung der Fahrbahn in zwei neue Fahrspuren nicht und versuchte nun weiter in der Mitte der Markierungen zu bleiben, was ihn unmittelbar auf die neu beginnenden Mittelleitplanken auffahren lies. Es gab wohl auch kein Fahrzeug unmittelbar vor ihm, dem das System hätte folgen können. Mit feststehenden Hinternissen hat der Tesla Autopilot so seine Probleme. Den tödlichen Unfall ist die Technik aber nur zum Teil Schuld, denn richtig ist das der Fahrer sehr wohl wusste das sein Wagen an genau dieser Stelle versagte. Denn über Probleme an genau dieser Stelle des Highways berichtete er Tage vor dem Unfall in - ich glaube - einem Zeitungsartikel.
[re:1] andi1983 am 03.08. 18:37
+2 -
@KnolleJupp: Und soll das jetzt Gutreden sein? Zeigt einfach nur, dass der Mensch mehr kann. Besonders dann wie oben gesagt, wenn im Winter die Fahrbahndecken wegen Schnee nicht mehr sichtbar sind.
[re:1] KnolleJupp am 03.08. 18:47
+3 -1
@andi1983: Nein, kein Gutreden, nur eine ausführlichere Erklärung, weil die Erklärung von john-vogel, "Fahrbahnmarkierung schlecht", einfach nicht stimmt. Sicher hätte das System erkennen müssen das es auf ein Hindernis auffährt!
[re:2] skyjagger am 03.08. 19:35
+2 -2
@KnolleJupp: was viele immer wieder vergessen, ES IST KEIN AUTOPILOT! Der Fahrer hat zu jederzeit das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten. Wenn der Fahrer meint ein Buch lesen oder WhatsApp Nachrichten schreiben zu müssen während der Fahrt, Dann sehe ich dies als natürliche Auslese. Klar sollte die Technik die Hindernisse erkennen, aber die Kontrolle hat derzeit der Fahrer.
[re:3] GlockMane am 03.08. 21:01
+2 -
@skyjagger: Tja, warum nennt man es dann so? Da geht das Problem schon los..
[re:4] M_Rhein am 04.08. 00:03
+3 -
@GlockMane: Tesla selbst beschreibt es doch als Assistent-System ?

Mal davon abgesehen, dass man bei uns in der City gefährlich lebt.
Normalerweise würde ich sagen dass sind Ausnahmen, aber bei viele bzw sogar die meisten setzen Blinker, ziehen dann einfach in die Kurve oder Spur rein.
Dann wird dicht aufgefahren und dazu noch auf dem Radweg obwohl genug platz für beide da wäre.
Es wird im Halteverbot geparkt und auf der Autobahn meint jeder Schumacher sein zu müssen.

Das System ist tausendmal besser als ein Mensch hinter dem Steuer, die Leute schauen nicht mehr und nehmen sich einfach alles raus...

Aber über Tesla wird gemeckert ? Wie viele menschen kommen im Straßenverkehr durch Menschliches versagen um ?

Man kann alles schlecht reden aber wenn es um die Autos geht meint jeder er weiß es besser. Fakt ist, selbst wenn 100 Menschen im Straßenverkehr, im Jahr sterben würden, durch Tesla Fahrzeuge. Wäre das leider immer noch "besser" als menschen hinterm Steuer...
[re:5] GlockMane am 04.08. 11:43
+ -
@M_Rhein: Gebe dir teils Recht und kritisiere ja auch nicht das System an sich. Im Gegenteil, finde sowas absolut faszinierend und würde mir sofort einen Tesla kaufen, wenn ich zu viel Geld übrig hätte.. Ich meine nur, man muss eben immer vom größten Dau ausgehen und der liest vielleicht nur Autopilot und denkt es wäre ein Autopilot und beschäftigt sich vielleicht auch gar nicht mit den Details.. Ich finde nur, man sollte vielleicht eine andere Begrifflichkeit wählen, um bei einer sicherheitsrelevanten Sache keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.. Und wenn das Auto wie im obigen Video einfach mal auf die andere Spur oder Richtung graben zieht würde ich nicht behaupten, dass das System besser als ein Mensch ist, man muss da eben differenzieren, ich traue z.B. nur mir am Steuer ;)
[o3] Slurp am 03.08. 14:05
+1 -
also mit 90 und lichthupe auf der linken spur?
[re:1] Vienesko am 03.08. 14:16
+2 -
@Slurp: du meinst den Audi Autobahn Assistent?
[re:1] gonzohuerth am 03.08. 20:26
+ -
@Vienesko: der war doch im BMW oder Mercedes serienmäßig?
[o4] ExusAnimus am 03.08. 14:39
+ -
kosten diese Updates den Kunden eigentlich was? Wie wird das gemacht?
[re:1] KnolleJupp am 03.08. 14:58
+2 -
@ExusAnimus: Die Software-Updates sind kostenlos und werden übers Internet verteilt. Jeder Tesla hat eine SIM-Karte mit unbegrenztem Mobilfunk-Datenvolumen eingebaut. Wahlweise natürlich auch über WLAN sofern in Reichweite.
[re:1] Cheeses am 03.08. 15:20
+ -
@KnolleJupp: Und die SIM verursacht keine monatlichen Kosten?
[re:1] GRADY am 03.08. 15:59
+ -
@Cheeses: Korrekt...
In den allermeisten heutigen produzierten Autos ist eine SIM-Karte verbaut, die die Kommunikation mit dem Hersteller regelt, all diese sind kostenlos.
[re:1] GlockMane am 03.08. 21:02
+ -1
@GRADY: Dann hol ich mir einen Tesla und spare fett Mobilfunkkosten :D
[re:2] KnolleJupp am 03.08. 16:01
+ -1
@Cheeses: Jain. Für Fahrzeuge die bis 30.06.2018 bestellt wurden, ist die Mobilfunkverbindung dauerhaft kostenlos. Alle Fahrzeuge die danach, also auch aktuell, bestellt werden, kostet sie 100$/Jahr (der Euro-Preis ist noch nicht veröffentlicht), wobei das erste Jahr kostenlos ist.
[re:1] floerido am 03.08. 18:32
+ -
@KnolleJupp: Ich glaube es wird unterschieden zwischen Service- und Entertainmentverbindungen.
Die Serviceverbindungen sind noch immer kostenfrei, weil der Hersteller ja von der Telemetrie profitiert.
[re:2] KnolleJupp am 03.08. 18:44
+ -
@floerido: Das ist richtig.
[re:2] ExusAnimus am 03.08. 19:11
+ -
@KnolleJupp: das klingt interessant. Danke Dir!
[o5] Skystar am 03.08. 16:11
+3 -1
In Deutschland haben wir Beschleunigungsstreifen und üblicherweise macht man auffahrenden Platz, wenn man nicht gerade selbst überholt wird.
Im Ausland? Alle möglichen Varianten, von gar keine Möglichkeit vorher zu beschleungen bis hin zu gar keine Autobahn :-)
[re:1] rOOts am 03.08. 17:03
+5 -3
@Skystar: Zu:"und üblicherweise macht man auffahrenden Platz," Ja das ist eine Marotte die aber eindeutig gegen die STVO ist! Einfach Ätzend wenn man zum Überholen ansetzt und der Vordermann es nur gut meint und ohne zu schauen einfach links rüberzieht!
[re:1] Skystar am 03.08. 20:07
+2 -1
@rOOts: Ich weiß nicht, wo du fährst, aber so etwas habe ich in meinen Rund 40 Jahren, die ich den Führerschein habe, ehrlich gesagt nie erlebt...

Nein, es ist nicht gegen die STVO, wenn man vorausschauend fährt. Man darf eben nur niemanden behindern.

Im übrigen ging es eher darum aufzuzeigen, wie unterschiedlich das Auffahren auf eine Schnellstraße/Autobahn ist. Das dürfte diese eingebaute TESLA-Intelligenz ziemlich fordern.
[re:1] rOOts am 04.08. 11:14
+1 -1
@Skystar: Stimmt, es ist explizit nicht verboten! Mein Fehler. Sorry.
Dennoch halte ich es für eine Unsitte, auch wenn es "Gutgemeint" ist/war.
Für das Auffahren auf die "Schnellstraße" ( also auf alle Straßen mit Beschleunigungsstreifen) gibt es klare Regeln!
[re:2] gonzohuerth am 03.08. 20:29
+1 -2
@rOOts: ich sehe es ähnlich.. Platz machen ist in Ordnung, so lange es auf der r eigenen Spur ist. Manche Menschen die auffahren möchten das auch gerne mit 80 am Anfang des Beschleunigungsstreifens tun, wo die andern 120 fahren. Denen gehört zunächst kein Platz gemacht, sondern klar gemacht, dass man erst gefälligst schneller zu fahren hat
[re:3] bebe1231 am 04.08. 09:45
+1 -1
@rOOts: Da hab ich auch schon die tollsten Sachen erlebt. Der Blinker wird bei vielen als Vorfahrtszeichen gehandhabt. Einmal Blinken und rüberziehen.
[re:2] M_Rhein am 04.08. 00:07
+ -
@Skystar: Problöem ist dass kein Platz gemacht wird oder die Autos einfach rüberziehen.

Vorausschauend fahren ? und in 40 Jahren nicht erlebt ? Da frage ich mich wo du Wohnst ;-)
das gibt es bei uns so gut wie gar nicht, komm mal nach Rheinland-Pfalz besonders nach Worms ;-)
[o6] Unglaublich am 04.08. 07:19
+2 -2
Das braucht kein klar denkender Mensch.
[re:1] GlockMane am 04.08. 11:45
+ -3
@Unglaublich: Erstens gibt es nicht nur klar denkende Menschen auf unserem Planeten und zweitens verstehe ich nicht, was das damit zutun hat..
[o7] XaverH am 04.08. 12:43
+2 -1
Na super. Ein rasendes Risiko für alle Verkehrsteilnehmer. Zum Glück verkauft sich das Ding in Deutschland bis jetzt so gut wie gar nicht.
[o8] va!n am 14.11. 00:29
+ -
Also wenn ich sehe, wie oft im Video der Kerl ins Lenkrad grätschen muss und seine Hände immer Griffbereit an diesem hat, dabei würde ich bescheuert werden!! Vorallem der Adrenalinspiegel dürfte mehr als beim Limit sein, wenn man dauernd gefahr läuft, dass sich der Autopilot jederzeit so bescheuert verhällt, dass es krachen könnte - und ich andere - aber auch mich selber in Lebensgefähr begeben könnte.

Entweder ist das System bzw. der Autopilot sicher und ich kann wirklich entspannt die Hände vom Lenkrad nehmen - oder ich lasse den Autopiloten direkt sein und fahre/konzentriere mich selber, was sicherlich um ein vielfaches entspannter und mit weniger Adrenalin verbunden sein dürfte.

Wenn ich das Video so sehe, finde ich es unfassbar und verantwortungslos, dass solch ein unsicheres bzw gefährliches System auf unsere Straßen freigegeben wird.
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