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Apple nähert sich der Billion, auch weil sich iPhone X blendend verkauft

Derzeit gibt es bekanntlich ein Rennen zwischen Apple, Amazon, Google und Microsoft, wer als erster einen Firmenwert von einer Billion Dollar erreicht. Diese Zahl ist zwar in erster Linie für Medien interessant, dennoch ist seit gestern klar, dass Apple aktuell die besten Karten hat.
01.08.2018  09:18 Uhr

Beste Sommer-Zahlen, die man je hatte

Denn die Kalifornier haben gestern Abend ihre aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht und der Konzern aus Cupertino konnte die Erwartungen der Analysten klar erreichen und übertreffen, was dem Kurs zu einem ordentlichen Sprung nach oben verhalf. Die Apple-Aktie legte nachbörslich auf 198 Dollar zu, dadurch ergibt sich ein Firmenwert von 950 Milliarden Dollar. Das bedeutet, dass nicht mehr viel fehlt, um den Kurs über die "magische" Billionen-Marke zu bringen, das Handelsblatt meint, dass es schon heute soweit sein könnte. Wie erwähnt gab es in den Apple-Zahlen (PDF) kaum einen Grund für Enttäuschung, man kann auch von beeindruckend sprechen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018 erreichte Apple einen Umsatz in Höhe von 53,3 Milliarden Dollar, der Nettogewinn betrug 11,5 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz bei 45,4 Milliarden Dollar, der Gewinn bei 8,7 Milliarden Dollar.

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iPhone X verkauft sich blendend

Das wichtigste Produkt des Konzerns ist und bleibt das iPhone: Hier vermeldete Apple 41,3 Millionen verkaufter Geräte. Das ist ein praktisch unveränderter Wert, denn vor einem Jahr standen 41 Millionen Einheiten in den Büchern. Einen signifikanten Unterschied gibt es aber doch: Die Kalifornier setzten mit diesen rund 41 Millionen iPhones aktuell wesentlich mehr als im Vorjahr um, nämlich 29,9 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal 2017 waren es 24,8 Milliarden Dollar. Der Grund ist, dass sich das teure iPhone X - allen Unkenrufen zum Trotz - bestens verkauft.

Die iPad-Verkäufe sind auch stabil und lagen zuletzt bei 11,6 Millionen Stück (2017: 11,4 Millionen). Das einzige Sorgenkind des Konzerns waren Macs, hier fielen die Verkaufszahlen von 4,3 Millionen Stück auf 3,7 Millionen.
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