Rückenwind für Retter: Keiner will ein Ende der Netzneutralität

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[o1] pcfan am 10.01. 16:14
Wenn die überwältigende Mehrheit dagegen ist, dann ist es die Aufgabe des Präsidenten, das im Sinne der Mehrheit zu machen und nicht absichtlich gegen den Wunsch des Volkes und sogar der meisten Politiker zu agieren. Schließlich bezeichnen die Amis ihr System ja als eine Demokratie und nicht als Diktatur.

Ansonsten direkt Misstrauensvotum und Neuwahlen.
[re:1] bigspid am 10.01. 16:23
@pcfan: Ganz genau so ist es. Gefühlt das ganze Land (und objektiv gesehen eine überwältigende Mehrheit) ist gegen die Abschaffung der Netzneutralität und DENNOCH arbeiten die Vertreter des Volkes voll dafür. Es ist pervers, dass es überhaupt zu so einer Situation kommt.
[re:2] GRADY am 10.01. 20:37
+1 -1
@pcfan:
Die Amis sollen sich also auf den intelligentesten und mental stabilsten Präsidenten aller Zeiten verlassen?
[o2] andi1983 am 10.01. 18:22
+4 -
Kein Unternehmen will etwas schlechtes, sie wollen alle nur unser Geld ;-)
[re:1] GRADY am 10.01. 20:39
+ -6
@andi1983:
Ich vermute, dass du dein Gehalt auch am Ende des Monats haben willst, und das muss ja woher kommen...
Kein Mitarbeiter will etwas schlechtes, sie wollen alle nur unser Geld
[re:1] andi1983 am 11.01. 18:52
+2 -
@GRADY: Richtig. Und ich gehe auch einer ehrlichen Arbeit nach und erhalte dafür mein Geld.

Aber es gibt zwei Arten von Unternehmen.

Die eine Art stellt Produkte und Dienstleistungen her und bietet es zu fairen Preisen an.
Und sie machen auch Gewinn.

Und es gibt die andere Art von Unternehmen, die ebenfalls Produkte und Dienstleistungen bieten, aber sie dank Globalisierung unter schlechtesten Bedingungen im billigsten Land für ein paar Euro herstellen lassen und die Produkte dann zum zig Fachen in den westlichen Ländern anbieten und sich daran massiv bereichern.

Und in diesem Fall geht es um immer mehr Einschränkungen, welche Entfernung sich die Unternehmen dann noch einmal zusätzlich mit viel Geld bezahlen lassen, weil der normale monatliche Beitrag ja nicht mehr reicht..
[o3] Der_da am 11.01. 10:02
+ -
Ja plötzlich will niemand das Ende der Netzneutralität gewollt haben. Schauen wir uns doch mal die jetzigen "Protestler" an, allen voran Microsoft, die von einem Netz ohne Zugang zu Linux-Distributionen und deren schnelle Updates profitieren. Oder sämtliche Provider, die, zitat Winfuture, "völlig überraschend" gegen diese Entscheidung waren, obwohl sie ganz offensichtlich daran verdienen werden. Und was macht die deutsche Politik, die gänzlich kritisch auf jede von Trump's Verirrungen schaut? Ja, richtig, sie erwägt in den geheimen Sondierungsgesprächen ganz nebenbei auch hierzulande das Ende der Netzneutralität!
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