Energiewende: Ziele der Bundesregierung noch in weiter Ferne

Die Energieziele der Bundesregierung liegen derzeit noch in weiter Ferne. Wie die Grafik auf Basis einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) zeigt, entspricht der aktuelle Stand des Photovoltaik-Ausbaus nur rund 28 Prozent des Ziels von 2030. Noch größer ist die Lücke zwischen Stand und Ziel im Bereich der Elektromobilität: Von den angepeilten 15 Millionen Elektroautos sind erst rund 771.000 zugelassen, was einer Quote von 5,1 Prozent entspricht. Ähnlich mau verhält es sich bei der Anzahl der Ladepunkte für Elektroautos, die Quote liegt hier bei 6,2 Prozent.

Die Experten des DIW haben zudem errechnet, dass das derzeitige Ausbautempo bei fast allen Indikatoren zu niedrig ist, um die Ziele für 2030 noch erreichen zu können. Hierzu haben Sie den Ausbautrend der vergangenen zwölf Monate mit dem Tempo verglichen, das für das Erreichen der 2030-Ziele notwendig ist. Danach bleiben die Windkraft an Land und insbesondere die Windkraft auf See noch hinter der Photovoltaik zurück. Dies weise auf einen besonderen Handlungsbedarf bei der Windkraft hin. Auch bei der Elektromobilität sei das Ausbautempo noch deutlich zu langsam.

Energiewende: Ziele der Bundesregierung noch in weiter Ferne
[o1] happy_dogshit am 27.07. 14:39
+3 -1
Ich hätte schon Interesse an einem E-Auto. ABER ich bin Mieter in einem Mehrfamilienhaus, ich habe keine Möglichkeit eine Wallbox zu installieren. Also sind E-Autos für mich raus.
[re:1] WinYesterday am 27.07. 14:54
+1 -2
@happy_dogshit: Ach quatsch. Lange Kabeltrommel abends ausrollen oder am 5km entfernten Aldi parken und laden. Man muss nur grün denken, dann wird das.

Warum fährt unsere Regierung eigentlich noch mit Verbrennern umher?
[re:2] anyone am 28.07. 12:31
+ -
@happy_dogshit: Interessehalber: Wieviel km fährst du am Tag?
[re:1] happy_dogshit am 28.07. 12:41
+ -
@anyone: ca 20 bis 25. Also nicht viel
[re:1] anyone am 28.07. 13:18
+2 -
@happy_dogshit: Na, dafür brauchst du keine eigene Wallbox. Um die 100 km in der Woche sind ca. 20KW. Klemm das Auto beim Wochenendeinkauf bei einem Laden an die Säule und du kommst damit hin. Du hast ja auch keine Zapfsäule vor der Haustür. Der Ausbau von öffentlichen Ladesäulen geht ja voran. Es heißt immer dass nicht genügend Lademöglichkeiten vorhanden sind. Dass über 400tsd private Wallboxen gefördert, und somit auch vorhanden sind, wird immer gerne ausgelassen. Das sind schon mal Autos die nicht ständig an einer öffentlichen Säule hängen. Ich fahre selbst ein E-Auto mit 1000km pro Woche und war bisher lediglich 3x bei weiteren Fahrten an einem öffentlichen Schnellader. Und obwohl ich jetzt bei fast 70tsd Km bin hat das Auto noch die gleiche Reichweite wie am ersten Tag. Soviel dazu dass die Akkus nachlassen. Schaut doch einfach z.B. bei EnBW nach wo die überall Lademöglichkeiten haben.
https://www.enbw.com/elektromobilitaet/unterwegs-laden
Runterscrollen bis zur Karte.
[o2] Mordy am 27.07. 15:12
+4 -
Ja, da könnten wir schon sehr viel weiter sein, wenn die C-Parteien nicht vier Legislaturperioden lang alles verpennt hätten. Obwohl... "verpennt" ist eigentlich nicht das richtige Wort, denn da steckte schon Kalkül hinter. Naja, ist ja nicht das Einzige, was die "verpennt" haben.
[re:1] Shavanna am 27.07. 16:52
+ -
@Mordy: Man kann über die Regierungen Merkel sagen was man will, aber sie waren immerhin stabil. Leider waren sie aber auch nicht viel mehr. Die einzige wirkliche Innovation war der Rücktritt vom Rücktritt vom Atomausstieg, was einem auch schon viel über die Klimapolitik der Fraktion sagt...
[o3] Shavanna am 27.07. 16:13
+ -
Die Zahlen sind in der Grafik leider wenig aussagekräftig, da hier ein Maß der Relation fehlt, z.B. inwieweit sich die heutigen Zahlen von den Werten des letzten Jahres unterscheiden. Ansonsten kann man leider nicht einschätzen, ob der Zuwachs binnen des genannten Jahres ausreicht, um die Ziele bis 2030 zu erreichen.
Was man hier jetzt nur sagen kann ist, dass die Zahlen sich zwar stark von den Werten von 2030 unterscheiden. Welcher Zuwachs jetzt realistisch zu erwarten ist, sei jetzt mal dahingestellt, aber ich denke in einigen Bereichen der Grafik sollte der Ausbau in den letzten Jahren stark zugenommen haben, so dass z.B. der Wert bei E-Autos oder Ladeboxen sich deutlich von dem Wert von vor 2 Jahren unterscheiden sollte.
[o4] zivilist am 27.07. 17:25
+ -
Elektroladepunkte und Autos merke uch vorallem im Osten Deutschlands. Aber auch Ladepunkte z.B. in Frankfurt am Main sind echt mau. Da geht noch einiges!
[o5] ABCD. am 27.07. 20:43
+ -
Die Zukunft ist nicht neue Autos zu kaufen (Konsum) sondern weniger zu Pendeln wo es nur möglich ist. Die Pflicht Pendler und LKW Fahrer danken es einem. Mehr home office ist die Zukunft. Corona hat gezeigt wie viel weniger wir die Umwelt belastet haben, als Home office zeitweise Pflicht war.
[o6] NorbertG am 28.07. 09:56
+ -
Gehen die Forscher für Ihre Berechnungen von einem linearen oder exponentiellen Wachstum aus?

Haben Sie bei Ihren Berechnungen den Run auf Grüne Energien wie Solaranlagen und Wärmepumpen, der seit der Invasion der Ukrainie eingesetzt hat, berücksichtigt.

Haben Sie die Auswirkungen der neuen Gesetztepackte, die auf dem Weg sind, der Regierung berücksichtig, die vor einem Jahr noch gar nicht an der Macht war?

Leider lässt der Artikel all die interessanten Fragen unbeantwortet.
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