Handel mit Bitcoin, ETH & Co.: Wo Kryptofans 2021 Kasse machten

Trotz stark schwankender Umrechnungskurse und der anhaltenden Diskussion um die Nachhaltigkeit der großen Blockchains hinter Bitcoin und Ethereum war 2021 ein erfolgreiches Jahr für Krypto-Investoren. Allein in den USA angesiedelte Anleger konnten im vergangenen Jahr 47 Milliarden US-Dollar mit dem Handel von Bitcoin und Co. erwirtschaften. Wie unsere Grafik auf Basis einer Schätzung von Chainalysis zeigt, gehören die weltweit größten Volkswirtschaften auch zu denen, deren Einwohner am meisten vom Krypto-Boom profitiert haben.

Trotzdem spielen Länder wie das Vereinigte Königreich, Deutschland oder Japan mit geschätzten 8,2, 5,8 und 5,8 Milliarden US-Dollar Gewinn in einer anderen Liga als die Vereinigten Staaten. Auch chinesische Investoren schaffen es mit geschätzten Jahresumsätzen von 5,1 Milliarden US-Dollar in die Top 5. Das dürfte sich allerdings im laufenden Jahr ändern: Ende September 2021 verbot die chinesische Zentralbank sämtlichen Handel mit Kryptowährungen.

Russland, das derzeit noch mit 4,3 Milliarden US-Dollar Gewinn auf dem siebten Platz liegt, könnte umgekehrt von den aktuellen Sanktionen aufgrund des Kriegs gegen die Ukraine profitieren. Plante die Zentralbank Anfang des Jahres noch, den Handel mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen zu verbieten, will die Regierung in Zukunft vermehrt auf entsprechende Zahlungsmittel setzen, um internationale Sanktionen zu umgehen. Auch in Europa beschäftigen sich Finanzinstitute und Gesetzgeber mit Bitcoin: Laut einer Recherche von Netzpolitik plant die EU das Verbot von Bitcoin-Mining und den Handel mit entsprechenden Währungen, nicht zuletzt wegen des enormen Energiebedarfs von Bitcoin.

Laut der Analysten von Chainalysis ist eine genaue Angabe der mit dem Handel mit Kryptowährungen erwirtschafteten Gewinne einzelner Investoren oder Wallets aufgrund der dezentralen Natur der Blockchain kaum möglich. Aufgrund dessen wurden zur Ermittlung der Schätzwerte die Transaktionsdaten der beobachteten Kryptobörsen ausgewertet, auf US-Dollar umgerechnet und prozentual auf den Web-Traffic der Länder, die auf besagte Kryptobörsen zugegriffen haben, umgerechnet. Insgesamt wurden 2021 laut diesem Modell rund 163 Milliarden US-Dollar Gewinn mit dem Handel mit Kryptowährungen erwirtschaftet, 130 Milliarden US-Dollar mehr als 2020.

Handel mit Bitcoin, ETH & Co.: Wo Kryptofans 2021 Kasse machten
[o1] Matico am 25.04. 12:12
+4 -1
Also ich habe bisher nur Geld verloren :D
[re:1] wertzuiop123 am 25.04. 14:08
+ -
@Matico: Man weiß ja: Buy high, sell low :-)
[re:1] Schneegestöber am 25.04. 14:20
+1 -
@wertzuiop123: keiner kann die Zukunft vorhersagen ;-)
[re:1] wertzuiop123 am 25.04. 14:21
+1 -
@Schneegestöber: Du meinst, man hätte immer noch tiefer verkaufen können? :D
[o2] DRMfan^^ am 25.04. 16:03
+2 -2
Und wer kasse gemacht hat, der darf sich zusätzlich noch schämen, weil er Systeme befeuert, die ohne realen Zweck massen an Energie verblasen.

Entweder man hat Cryptcoins oder ein gewissen .... (Gilt zumindest für die verbreiten wie Bitcoin und Ethereum)
[re:1] wertzuiop123 am 25.04. 16:11
+ -
@DRMfan^^: Dann investiert man halt in Coins, mit wenig Energieverbrauch. Aber leider hängt zu viel am Spekulationsobjekt Bitcoin. Geld frisst Hirn. Immer.

SLR, POWR, ADA (Compared to Bitcoin's 7 transactions a second, Cardano can achieve 1000 per second), XLM, NANO, EOS, TRX, ...
[re:1] DRMfan^^ am 25.04. 16:15
+1 -2
@wertzuiop123: Die Frage ist einfach, was eine wirklich sinnvolle Alternative ist. Proof of Work zerstört die Umwelt, "Proof of Time and Space" auch, Proof of Stake entspricht dem klassischen Bankensystem - ich zumindest habe noch keinen technisch überzeugneden Ansatz gelesen.

Und zuletzt die Frage, ob man überhaupt unreguliertes Geld will. Dann kann eben keiner Diebesgut sperren oder die Wertentwicklung stabilisieren.
[re:2] Stefan1979 am 25.04. 16:55
+1 -2
@DRMfan^^: Wieso - die haben doch einen Zweck. Zumindest wenn man damit Geld verdient...

Es hat auch keinerlei sinnvollen Nutzen, wenn man Schneekanonen aufstellt um Leuten Geld abzunehmen damit sie Ski fahren. Es schadet der Gesundheit (schau dir mal an wie viele Folgekosten durch Verletzungen entstehen). Es hat keinerlei nutzen, wenn 20/22 Leute einem Ball nachlaufen und dafür jährlich mit Millionen bezahlt werden.

Jetzt kommt bestimmt - das schafft Arbeitsplätze usw. Das machen Cryptocoins auch.

Es gibt auf der Welt vieles was eigentlich sinnlos ist - eigentlich so gut wie jede Freizeitbeschäftigung. Die kostet nur Geld aber bringt nichts ein... OK - anderen bringt es schon was ein... Wie Crypto-Coins auch.

Und wenn man es richtig macht, kann man damit auch was verdienen...
[re:1] DRMfan^^ am 26.04. 00:41
+ -1
@Stefan1979: Natürlich hat es einen nutzen. Lies mal was zu den positiven Gesundheitseffekten sportlicher Betätigung - das gleicht die Verletzungen aber locker aus.

Die Skifahrer kriegen, was ihnen versprochen wird und wofür sie bezahlen.

Wer verdient an Cryptcoins? - immer nur der, der einen noch dümmeren findet, der noch mehr Geld dafür bezahlt, als er selber bezahlt hat. Das geht auch mit klassischen Schneeball-/Pyramidensystemen mit sehr viel weniger negativen Folgen für Umwelt, Gamer, HPC u.a.

(Nebenbei habe ich selbst weder für Skisport noch für Fußball was übrig)
[re:1] Stefan1979 am 26.04. 10:55
+1 -
@DRMfan^^: Na das ist das gleiche wie am Kunstmarkt, mit Aktien, Luxus-Immobilien (oder normalen Immobilien), Oldtimern, Gold, Schmuck und man glaubt es kaum - das funktioniert sogar mit Nahrungsmitteln und wird auch da gemacht....

Jeder wartet drauf, dass er es später für mehr Geld verkaufen kann.

Bei den Crypto-Währungen geht es aber am einfachsten mit relativ wenig Einsatz. Du kannst in 60 Sekunden 50% Gewinn machen. Aber nicht per Hand - darum habe ich mir einen Bot geschrieben der da Geld abknabbert...
[re:3] tjodroe am 25.04. 20:13
+1 -1
@DRMfan^^:
wenn ich deine Beiträge so sehe... nicht nur diesen hier.
Kennst Du Reingard Mey?
Gut, Du bist zwar nicht Annabelle (vermutlich jedenfalls nicht), aber sonst könnte man meinen er hat den Song für Dich getextet:

Annabelle, ach Annabelle
Du bist so herrlich unkonventionell
Du bist so wunderbar negativ
Und so erfrischend destruktiv
Annabelle, ach Annabelle
Du bist so herrlich intellektuell
Ich bitte dich, komm sei so gut
Mach meine heile Welt kaputt!

...
nix für Ungut, aber vielleicht, vielleicht regt dich das an zu ein kleinwenig Selbstreflektion.
[re:1] DRMfan^^ am 26.04. 00:46
+ -1
@tjodroe: Von Stars der 60er Jahre Klampfmusik (laut wikipedia, dabei unterstellt das g->h) habe ich nichts am Hut, nein.

Wenn du es destruktiv findest, gegen überzogene Umweltschäden für Schneeballsysteme zu sein, dann bin ich gerne destruktiv. Wer sein Geld verzocken will, soll in ein Online-Casino gehen und nicht den Strom von Millionen Haushalten in Wärme umwandeln um Hashpuzzles zu lösen, die einzig dem Selbstzweck dienen.
[re:1] tjodroe am 26.04. 06:10
+1 -
@DRMfan^^:
Genau das meine ich, Deine Reaktion passt gut in das Bild das du von Dir selbst zeichnest.
Was du vermutlich für (d)eine gesicherte Überzeugung hältst ist in meinen Augen ein gehörig Maß von Ignoranz.
Sei doch mal weniger festgefahren. Nutze deine Intelligenz um von Vorurteilen runter zu kommen.
In einem hast du allerdings völlig recht: das g sollte tatsächlich ein h sein, natürlich, typo error.
oder

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