Virtual Reality: VR-Gaming hat ein enormes Marktpotenzial

Sony hat offiziell die Hardware für ihr neues Virtual-Reality-System PlayStation VR2 vorgestellt. Der Nachfolger von Sonys durchaus erfolgreicher VR-Brille soll das Erlebnis der virtuellen Realität auf die aktuelle Konsolengeneration transportieren und Gaming auf der PlayStation 5 mehr Tiefe geben.

Dass es für Sony ein smarter Schritt war, weiterhin in VR-Gaming zu investieren, zeigt die Grafik auf Basis der Daten von PwC. Demnach hat der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Während der weltweite Umsatz mit Virtual-Reality-Gaming 2018 noch etwa 600 Millionen US-Dollar betragen hat, soll dieser bis 2024 auf schätzungsweise 2,4 Milliarden Dollar ansteigen. Die jährliche Wachstumsrate taxieren die Analyst:innen auf etwa 26 Prozent.

Marktführer auf dem Gebiet der VR-Headsets ist Meta. Das Unternehmen investiert aufgrund der Vision des Metaverse und der damit verbundenen Verlagerung ihres sozialen Netzwerks in die virtuelle Realität, viel in die Entwicklung leistungsfähiger VR-Brillen. Durch die Oculus-Rift-Brille ihrer Tochterfirma Oculus VR kommt Meta auf einen Marktanteil von 38,7 Prozent (Stand: 2020). Gefolgt von Sony mit 21,9 Prozent und Pico mit 9,2 Prozent.

Virtual Reality: VR-Gaming hat ein enormes Marktpotenzial
[o1] DON666 am 24.02. 10:55
+1 -
Ist das wirklich auf einmal wieder "die Zukunft", oder muss einfach nur die Marketingmaschinerie etwas angeschmissen werden, damit ja keiner verpasst, dass Sony da demnächst wieder was in den Handel bringt?
[o2] ThreeM am 24.02. 11:21
+ -
Davon seh ich nix. VR hat immer noch massive konzeptionelle schwächen und das wird auch erstmal so bleiben. Das sage ich als Besitzer einer HP Reverb 2
[re:1] nemesis1337 am 24.02. 12:27
+ -
@ThreeM: Welche Schwaechen sind das? An der Quest 2 gibts fuer mich die folgenden Dinge die etwas nerven: Akkulaufzeit, etwas klobig, Aufloesung und Sichtfeld koennte noch etwas besser sein.
[re:1] ThreeM am 24.02. 15:57
+ -
@nemesis1337: Isolierte Spielerfahrung, Kabel (auch wenn Wireless das bei der Oculus ganz gut funktioniert), unterschiedliches Featureset der unterschiedlichen VR Brillen, Sweetspot sehr eng (gesehen bei Rift S, Hp Reverb, Oculus Quest 2) und noch viele andere Kleinigkeiten. VR ist in der Niesche ganz geil, FS2021 z.B. spiele ich mittlerweile ausschließlich in VR. Es fehlt halt auch das Spieleangebot.
[re:1] nemesis1337 am 25.02. 11:26
+ -
@ThreeM: aber das klingt alles nach Problemen die innerhalb der nächsten ein bis zwei Hardware Generationen gelöst werden. Sobald apple, Google oder ms auch eine consumer Brille auf den Markt werfen wird vermutlich auch das Spiele Angebot nachziehen
[re:1] ThreeM am 25.02. 13:54
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@nemesis1337: Das Problem mit der Isolation wird bleiben. Das ist halt konzeptbedingt. Mich würde das freuen wenn VR mehr liebe bekommen würde, aber ich bin Skeptisch ob der Markt so groß ist wie gerne kolportiert wird. Ebenfalls zweifel ich bisschen daran das wir bei der Optik plötzlich einen Durchbruch haben werden. Der fakt mit dem Sweetsport wird bleiben, auch wenn es etwas besser wird. Selbst die Varjo Aero bekommt das nicht hin das man seine Augen bewegen kann und stehts ein scharfes Bild hat.
[o3] vSphere am 24.02. 11:52
+ -
Das Problem liegt meiner Meinung nach daran, dass es keine wirklich guten Spiele gibt, die das Potential ausnutzen. Open World Spiele wie Witcher, Fallout oder GTA werden entweder nur sehr schlecht oder gar nicht umgesetzt. Das Meiste sind irgendwie nur "casual games"
[re:1] nemesis1337 am 24.02. 12:29
+ -
@vSphere: Das ist ein Henne-Ei Problem. Der Aufwand lohnt sich fuer die grossen Studios noch nicht. Das wird aber dennoch kommen sobald die Nutzerbasis eine gewisse Masse erreicht hat. Da die Zahl kontinuierlich signifikant waechst ist das wohl eher eine Frage der Zeit als eine Frage des ob.
[o4] Schnoog am 24.02. 12:21
+ -1
schlechtes fov ist bei allen bezahlbaren brillen das größte Problem. Hinzu kommt der kabelsalat, die exorbitant hohen hardwareanforderungen wenn man mit guten Bild spielen möchte. egal was Sony da vorstellt, an die Qualität einer reverb g2 und spielbare frameraten werden die nicht rankommen.
[re:1] nemesis1337 am 24.02. 12:30
+ -
@Schnoog: Die Quest2 braucht kein Kabel und keinen Extra-PC. Die kabelgebundenen werden auch ueber kurz oder lang verschwinden bzw zumindest die Uebertragung zum PC auf wireless umstellen.
[re:2] KarstenS am 24.02. 13:42
+ -
@Schnoog: Doch. Werden Sie.
Das fängt mir dem OLED Display mit HDR an, gegenüber einem LCD Display der Reverb.
Und was die Leistung angeht bringt Sony das Feature, welches unumgänglich in VR so kommen musste: Foveated Rendering gekoppelt an EyeTracking. Als "Standardausstattung die jedes PSVR2 Spiel benutzt" reduziert das massiv den Hardwarehunger, was viel Potential für bessere Grafik bringt.
[re:1] Schnoog am 24.02. 15:50
+ -
@KarstenS: trotzdem schaust du durch ne quasi taucherbrille. Die einzig wahre VR Brille ist und bleibt die pimax wenngleuch sie exorbitant hohe Anforderungen stellt. Alles andere ist einfach nichts halbes und nichts ganzes.
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